Thermoluminiszenz
Die Thermoluminiszenz dient ausschließlich der Datierung von Keramikfunden.
Die in der Keramik eingeschlossenen radioaktiven Spuren verbinden sich mit den Kernen von Heliumatomen. Erhitzt man Proben dieser Keramik, werden diese Atomkerne wieder freigesetzt, wobei sie aufglühen (Thermoluminiszenz). Die Intensität des Aufglühens gibt Aufschluss über die Dauer, während der die Atomkerne aufgenommen wurden, und ermöglicht so die Datierung der Keramikprobe.