Familien mit vielfältiger Problembelastung
Die Gründe, warum Menschen in soziale Notlagen geraten, sind sehr verschieden. Wenn Betroffene sogar mit einer ganzen Verkettung von Problemen belastet sind, spricht man von "Multiproblemfamilien". Was dies genau bedeutet und welche Hilfen es gibt, damit befasst sich der Bericht des Roten Kreuzes. Die Erhebung im Auftrag der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft wurde am 30. November 2010 im Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft vorgestellt.
Nach Erkenntnissen der Fachleute in den unterschiedlichen Diensten gibt es in der DG relativ viele "Multiproblemfamilien", die langfristig stark unterstützt werden müssen. Alleine der „Dienst für Kind und Familie“ (DKF) begleitete im Jahre 2009 64 Familien mit vielfältiger Problembelastung. Dies ist eine Schätzung, eine verlässliche Zahl gibt es nicht.
Melanie Bongartz vom Roten Kreuz ist es gelungen, in Zusammenarbeit mit Gerda Holz von der Fachhochschule in Frankfurt am Main, ein realistisches Bild der Lebenssituation von Familien mit vielfältiger Problembelastung in der Deutschsprachigen Gemeinschaft zu zeichnen.
Diese Menschen haben dazu beigetragen:
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Die Mitglieder der Arbeitsgruppe „Multiproblemfamilien“: In drei Sitzungen haben Vertretern/innen der betroffenen Sozialdienste und -organisationen ihre Erfahrungen zusammengetragen.
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Einige betroffene Familien haben durch ihre aktive Beteiligung ermöglicht, die Lage von Familien mit besonderer Problembelastung besser zu verstehen. Ihnen gilt ein besonderes Dankeschön.
Aus der Auswertung dieser Beiträge und Analysen entwickelte das Rote Kreuz gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Handlungsempfehlungen und ein mögliches Modellprojekt in der DG.
Sie können den Bericht auf dieser Seite als PDF-Datei downloaden oder bei untenstehendem Ansprechpartner in Papierform anfordern.