Der Arbeitsmarkt der Deutschsprachigen Gemeinschaft (DG) zeichnet sich zum einen durch eine relativ niedrige Arbeitslosenrate aus (7,5% in 2008). Im Vergleich zur Wallonie zählt die DG anteilig weniger junge und mehr ältere Arbeitslose. Im 1.Halbjahr des Krisenjahres 2009 ist jedoch die Jugendarbeitslosigkeit angestiegen.
Ein weiteres Merkmal des hiesigen Arbeitsmarktes ist die Klein- bis mittelständige Unternehmensstruktur. Über 80% der Arbeitgeber beschäftigen jeweils weniger als 10 Arbeitnehmer.
Zudem zählt die Deutschsprachige Gemeinschaft als Grenzgebiet viele Pendler. Rund 5.500 Personen arbeiten in Deutschland und etwas über 3.000 Personen in Luxemburg (Stand 2008). Somit arbeiten 26% der Erwerbspersonen (Beschäftigte und Arbeitsuchende) der DG im Ausland.