Der Arbeitsmarkt in der Deutschsprachigen Gemeinschaft

Der Arbeitsmarkt der Deutschsprachigen Gemeinschaft (DG) zeichnet sich zum einen durch eine relativ niedrige Arbeitslosenrate aus (8,5% in 2013). Im Vergleich zur Wallonie zählt die DG anteilig weniger junge und mehr ältere Arbeitslose.

Ein weiteres Merkmal des hiesigen Arbeitsmarktes ist die klein- bis mittelständige Unternehmensstruktur. Über 80% der Arbeitgeber beschäftigen jeweils weniger als 10 Arbeitnehmer. Die meisten Beschäftigten zählt das herstellende Gewerbe mit 22%, gefolgt vom Handel und der Reparatur mit 14%. An dritter Stelle steht das  Gesundheits- und Sozialwesen mit 13% (Stand 2012).

Zudem zählt die Deutschsprachige Gemeinschaft als Grenzgebiet viele Pendler. Über 6000 Personen arbeiten in Deutschland und etwa 3.500 Personen in Luxemburg (Stand 2013). Somit arbeiten 28% der Erwerbspersonen der DG im Ausland.

Weitere 6000 Personen (12%) der Erwerbsbevölkerung arbeiten in der Wallonie, in Flandern oder in Brüssel. Im Gegenzug arbeiten rund 6000 Personen in der DG, die nicht hier wohnen. Die Mehrheit, rund 5000, stammen aus der Wallonie.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Arbeitsamtes unter der Rubrik Arbeitsmarktinfo, oder auf DGstat, dem Statistikportal der DG.