Das Archäologische Potenzial der DG
Wie lässt sich das archäologische Potenzial eines Gebietes erfassen, welche sind die Quellen?
Fachliteratur, Fundberichte, Archive, alte Karten, Gemälde, Zeichnungen, manchmal auch Ortnamenkunde und mündliche Überlieferung führen uns auf die Spur vergangener Kultur.
Norden und Süden der DG, geografisch durch das Hohe Venn getrennt, haben eine unterschiedliche Vergangenheit und Besiedlungsgeschichte. Gemeinsam verfügt man über ein reiches archäologisches Potenzial. Die Besiedlung begann früh, wie vereinzelte Funde aus der Steinzeit belegen. Häufiger aber sind die Spuren aus vorrömischer und römischer Zeit, vor allem im St. Vither Land. Aus dem Mittelalter haben Norden wie Süden einiges zu bieten: Hier finden sich zahlreiche interessante Zeugnisse der Besiedlung, und das trotz einer gewissen relativen Rückläufigkeit – immerhin war unsere Gegend stets Grenz- und damit eher Durchgangsgebiet.
Viele unserer archäologischen Stätten sind durch Funde oder Grabungen im 19. Jahrhundert bekannt, aber nur wenige wurden ernsthaft wissenschaftlich untersucht.
Viel Arbeit also für den Archäologischen Dienst der DG!