Pflegefamilien

Manche Kinder bekommen in ihrer Familie nicht die Zuwendung, die für eine gesunde Entwicklung nötig ist. Der Pflegefamiliendienst der DG sucht liebevolle „Ersatz“-Familien für diese Kinder.

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Eine Familie ist durch nichts zu ersetzen, sagt der Volksmund. Und doch gibt es Kinder, die ein zweites Zuhause brauchen. „Manche Eltern können ihren Kindern nicht das geben, was für eine gesunde Entwicklung nötig ist: Sicherheit, Geborgenheit, Fürsorge und Grenzen“, erklärt Michael Mertens vom Pflegefamiliendienst der DG.

„Besonders die kleinen Kinder, also bis zum Alter von sieben Jahren, brauchen enge, stabile Beziehungen zu Erwachsenen, auf die sie sich verlassen können. Unsere Aufgabe ist es dann, Familien zu finden, die diese Kinder mit Geduld, Zeit und ganz viel Liebe auffangen“, so Mertens.

Warum können die Kinder nicht mehr in ihren Ursprungsfamilien leben?

Die Gründe sind ganz unterschiedlich. Das kann von einer kurzzeitigen Überforderung der Eltern, über Vernachlässigung oder seelische und körperliche Misshandlung gehen. Darum sucht der Pflegefamiliendienst Eltern für verschiedene Formen der Pflegschaft:

Die Patenschaft zur gelegentlichen Unterstützung des Kindes, z.B. am Wochenende, die Kurzzeitpflege während einiger Wochen oder Monate und die Langzeitpflege, die bis zur Volljährigkeit des Kindes dauern kann.

Wer Kinder mag, Zeit, Energie und eine Extraportion Liebe für ein Pflegekind übrig hat, kann sich unverbindlich beim Pflegefamiliendienst der Deutschsprachigen Gemeinschaft informieren: Lesen Sie unser Faltblatt unter Downloads und rufen Sie uns an. Wir beantworten Ihre Fragen und kommen auch gerne zum Gespräch bei Ihnen vorbei.