Die richtige Reiseapotheke
Eine gute Reisapotheke nimmt nicht viel Platz ein und kann eine Menge Ärger ersparen - besonders, wenn Sie in Ländern urlauben, deren Sprache Sie nur unzureichend sprechen. Bei den kleinen Wehwehchen ist dann das Nötigste vorhanden, um sich selbst helfen zu können.
Zunächst gehören in die Reiseapotheke natürlich die Medikamente, die Sie täglich bzw. regelmäßig einnehmen müssen. Mitnehmen sollten Sie außerdem:
- ein Schmerzmittel. Besonders geeignet sind Schmerzmittel, die auch fiebersenkend wirken.
- ein Medikament gegen Durchfall
- Augentropfen
- Sonnenschutzmittel und ein Mittel zur Behandlung von Sonnenbrand
- ein Mittel gegen Insektenstiche
- eine Wund- und Heilsalbe
- ein Mittel zum Desinfizieren von Wunden
- steriles Verbandmaterial, also etwas Pflaster und einige sterile Mullbinden zum Abdecken größerer Wunden
- eine Pinzette zum Entfernen von Stacheln oder Dornen
- eine kleine Schere
- ein Fieberthermometer, möglichst eine digitales ohne Quecksilber, da diese schnell zu Bruch gehen und Quecksilber außerdem hochgradig giftig ist
- ein Mittel gegen Übelkeit, wenn Sie oder die Kinder die Fahrt schlecht vertragen
Ihre Reiseapotheke können Sie sich in jeder Apotheke zusammenstellen lassen.
Die Reiseapotheke sollte in einem gut schließenden, lichtgeschützten Kästchen, wie beispielsweise einer alten Keksdose, oder einem stabilen Beutel aufbewahrt werden, da sich viele Medikamente unter Lichteinfluss zersetzen und unwirksam werden.
Wer in exotischeren Ländern Urlaub machen möchte, sollte sich zusätzlich unbedingt über die nötigen Schutzimpfungen informieren. Je nach Urlaubsland empfehlen sich folgende Impfungen: gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis, Hepatitis B, Kinderlähmung, Tetanus, Cholera, Gelbfieber, Hepatitis A und Typhus, außerdem eine Malaria- Vorbeugung.
Sprechen Sie frühzeitig mit Ihrem Arzt darüber, denn mit manchen Impfungen muss drei Monate vor der Abreise begonnen werden. Einige Länder verlangen im übrigen einen gültigen Impfpass bei der Einreise.